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Gedankensplitter ....aus der Tiefe meiner Seele, ohne Zusammenhang und Hintergrund.... |
| Leer - wie nach einem
Sturm die Strasse vom Herbstlaub gereinigt.
Kalt, klamm, nass. Grau - helles Grau, dunkles Grau, verzehrendes Grau. Geräusche, von weit weg,
hallen in die Leere wie Kanonenschüsse, fehl am Platz, brutal. Winde fegen durch die Seele und treiben Heiteres in die Ecken, zusammengewischt, aufgehoben, weggefegt, weggeworfen. Wie ein Eindringling schleicht
der Alltag herum. Lauernd, wartend, hoffend. Regenschleier verwischen die
Sicht. Trost versickert, verdünnt
durch den Regen. Lebensfreude - Erinnerung aus
ferner Zeit. Hülle des Körpers umschliesst
wie ein Kokon die Seele. Hilfe...... Seele schweigt. Grau in Grau. Sturm im Wasserglas.
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Weisser Flieder Er blüht wieder.
Schöne, bittersüsse
Pracht.
Fast den ganzen Tag war Dein Körper noch bei uns, wir kamen immer wieder zu Dir, Oliver und Victoria erzählten Dir Geschichten und sangen Dir Lieder, Dein Körper ruhte auf dem Bett, Deine Seele war frei, aber bestimmt bei uns.... ...und über allem
lag der Duft des weissen Flieders. Ich stehe draussen und lasse mich vom üppigen Duft einhüllen und dann - ich spüre Dich in mir, die Erinnerungen an Dich und an diesen Tag werden wach, diese Stunden, die für mich unvergesslich bleiben, weil sie der erste Schritt auf dem Trauerweg waren... Könnte ich doch
die Zeit zurückdrehen, als der Fliederduft einfach ein angenehmer
Duft war..... |
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